Kreta entdecken · Orte & Regionen
Vier Regionen, ein völlig unterschiedliches Kreta
Größer, als die meisten erwarten. Vielfältiger sowieso.
Kreta ist mit rund 260 Kilometern Länge die größte griechische Insel, und fühlt sich je nach Region komplett anders an. Wer nur eine Ecke kennt, kennt nicht Kreta, sondern nur ein Kapitel davon.
Die vier Gesichter der Insel
Chania, Rethymno, Heraklion, Lasithi
Von West nach Ost verändert sich Kreta spürbar: Landschaft, Tempo und Charakter der Orte verschieben sich mit jedem Regionsübergang.
Chania (Westen)
Venezianischer Hafen, dramatische Bergwelt, die berühmte Samaria-Schlucht und Traumstrände wie Balos und Elafonissi. Die wohl fotogenste Region der Insel.
Rethymno (Zentral-West)
Gut erhaltene venezianische Altstadt mit der Festung Fortezza, endlose Sandstrände und schneller Zugang zu authentischen Bergdörfern.
Heraklion (Zentrum)
Wirtschaftliches und historisches Herz der Insel: Hier liegt Knossos, hier ist der größte Flughafen, hier pulsiert das Leben am dichtesten.
Lasithi (Osten)
Weiter, ruhiger, langsamer. Weniger überlaufen als der Westen, mit der Lasithi-Hochebene und dem Palmenstrand von Vai als Höhepunkten.
Orte mit Geschichte
Wo die Insel ihre Geschichten erzählt
Samaria-Schlucht
16 Kilometer, bis zu 600 Meter hohe Felswände, an der "Eisernen Pforte" nur drei bis vier Meter breit, eine der spektakulärsten Wanderungen Europas.
Spinalonga
Venezianische Festungsinsel vor Elounda, von 1903 bis 1957 Europas letzte Leprakolonie. Heute eine der bewegendsten Sehenswürdigkeiten Kretas.
Lasithi-Hochebene
Kretas größtes Plateau, gesäumt von traditionellen Windmühlen, und der Dikteon-Höhle, in der laut Mythologie Zeus geboren wurde.
Vai-Palmenstrand
Der größte natürliche Dattelpalmenwald Europas trifft auf türkisblaues Wasser, ein Anblick, der eher nach Karibik als nach Kreta aussieht.
Balos & Elafonissi
Türkisfarbenes Wasser, weißer und rosafarbener Sand: die zwei bekanntesten Strandbuchten im äußersten Westen der Insel.
Kloster Arkadi
Schauplatz einer der dramatischsten Episoden des kretischen Widerstands gegen die Osmanen 1866, bis heute ein Symbol für den Freiheitswillen der Insel.
Der Mythologie nach kam Rhea in die Dikteon-Höhle auf der Lasithi-Hochebene, um heimlich ihren Sohn Zeus zur Welt zu bringen, versteckt vor seinem Vater Kronos, der seine Kinder verschlang.
zur Dikteon-HöhleAbseits der Pfade
Das andere Kreta
Abseits von Balos und Elafonissi liegt ein Kreta, das die meisten Reisenden nie sehen: Bergdörfer wie Anogeia, hoch auf dem Idagebirge und bekannt für Musik und Käsetradition; Theriso, das Geburtstal des griechischen Widerstands; oder Sfakia im Süden, wo bis heute der Ruf der Unabhängigkeit und Sturheit der Sfakianer nachhallt. Wer hier ein Kafeneion betritt, bekommt oft mehr erzählt als in jedem Museum.
Praktisches zur Anreise, Fortbewegung und besten Reisezeit findest du in den Reisetipps, und der geplante Reiseführer wird all diese Orte irgendwann in einem eigenen Buch bündeln.
Zu den Reisetipps