Kriminalroman
Das Erbe von Poseidon
Meliadakis' zweiter Fall
Piräus bei Nacht: Manche Schulden erbt man, ohne sie je gemacht zu haben. Drei Monate nach den Ereignissen von Argiá meldet sich ausgerechnet der Mann aus der Untersuchungshaft, den Kommissar Meliadakis selbst verhaftet hat. Und plötzlich ist das Netzwerk „Athena“ gefährlicher als je zuvor.
Worum es geht
Ein Erbe, das niemand wollte
Drei Monate, nachdem Kommissar Andonis Meliadakis das Netzwerk „Athena“ zerschlagen hat, meldet sich Dimitrios Chalkiadakis aus der Untersuchungshaft. Sein Sohn Iason, der in Athen lebt und nichts von der Vergangenheit seines Vaters weiß, überlebt nur knapp einen Anschlag. Auffällig ähnlich jenem Attentat vor acht Jahren, dem Meliadakis' eigener Bruder zum Opfer fiel.
Gemeinsam mit Maria Kaltsou folgt Meliadakis der Spur zu einer skrupellosen Reste-Zelle des einst mächtigen Netzwerks, getarnt hinter der unscheinbaren Firma „Poseidon Marine Services“ in Piräus. Ihr Anführer hält die alte Vorsicht seiner Vorgänger für Schwäche und schreckt vor nichts zurück, um Zeugen vor dem größten Korruptionsprozess der Insel mundtot zu machen.
Je tiefer Meliadakis gräbt, desto persönlicher wird der Fall: Er muss den Mann beschützen, der ihn jahrelang belogen hat. Und er muss entscheiden, wie weit Loyalität und Vergebung reichen dürfen, wenn die Wahrheit selbst eine Familie zerstören kann.
Das Licht in Zelle 14 des Untersuchungsgefängnisses von Heraklion veränderte sich nie.
aus dem PrologDarauf darfst du dich freuen
Zwischen Piräus und Argiá
- Griechenland zum Greifen nah: von den engen Gassen Athens bis zurück zu Raki, Dakos und dem kretischen Siga-Siga in Argiá.
- Ein eingespieltes Team unter Druck: Meliadakis und Maria Kaltsou, inzwischen auch privat ein Paar.
- Ein Familiendrama: eine Vater-Sohn-Beziehung, die an der Wahrheit über die Vergangenheit zu zerbrechen droht.
- Spannung bis zur letzten Seite: vom Krankenbett in Athen bis zum nächtlichen Showdown auf einem stillgelegten Werftgelände in Piräus.
Die Geschichte knüpft direkt an Das Schweigen von Argiá an. Der Roman lässt sich auch eigenständig lesen, mit dem ersten Fall im Gepäck wirkt vieles aber noch tiefer.
Zu Band 1: Das Schweigen von Argiá →